Gastritis

Keine Sorge bei dieser Überschrift, es geht jetzt nicht um die weit verbreiteten Infektionskrankheiten, die in den vergangenen Monaten auch bei Konfis und Konfiteamern so manche Lücke gerissen haben. Vielmehr steckt in dem Wort Gastritis das Wort „Gast“ drin (okay, vielleicht nicht laut dem Lexikon) – und Gäste haben wir mittlerweile reichlich bei uns im Konfirmandenunterricht!

Früher gab es das nicht, aber im vergangenen Herbst hat es angefangen, dass Konfis Freunde mitgebracht haben in den Unterricht. Diese Idee hat um sich gegriffen, es wurden immer mehr, so dass sich das Team gezwungen sah, die Sache zu regeln.

Diese Gäste sind uns herzlich willkommen, wenn sie vorher angemeldet werden, an der Veranstaltung teilnehmen (also nicht beispielsweise draußen im Flur sitzend etwas spielen) und sich einbringen oder zumindest nicht stören bzw. ihre Konfi-Freunde ablenken.

Trotz dieser Regulierung ist der Trend bis heute erhalten geblieben. Manche dieser Gäste könnte man schon fast zu „Konfis ehrenhalber“ ernennen, so oft wie sie mittlerweile bei uns gewesen sind. Es gibt welche unter ihnen, die sich auch lebhaft in die Gespräche der Kleingruppen mit einbringen und so manchem Impuls dafür geben.

Wir betrachten diese häufigen Besuche und vor allen Dingen wiederkommende Gäste als ein dickes Kompliment an unser Team und seine Arbeit.

Am vergangenen Mittwoch kam ein Mädchen als Gast zu uns, obwohl sie an diesem Tag Geburtstag hatte, und brachte auch Schokoladenkuchen mit. Der wurde dann in der großen Runde verteilt.

Schokokuchen Konfi 17-03-22

Da fällt mir auch wieder das Wort aus dem Hebräerbrief ein (13,2): „Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ Ob auch bei uns schon welche gewesen sind?

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